Allgemeines
Informationsspektrum des Printwerkes und der Datenbank auf CD-ROM:
| Betriebsstrukturen | |
| > | Angeschlossene Betriebsstätten/Standorte bei betrieblichen Krankenhauseinheiten oder Verbundeinrichtungen |
| > | Öffentlich-rechtlicher (ö), freigemeinnütziger (fg) oder privater (pr) Krankenhausträger |
| > | Versorgungsgebiet (Bezirk, Region), Versorgungsstufe |
| > | Zahl der Planbetten/Vertragsbetten, geförderte/teilstationäre Plätze |
| > | Art der medizinischen Fachrichtungen (Gebiete) jeweils mit Anteil der Plan-/Vertragsbetten und gekennzeichnet nach »Bettenführenden Hauptabteilungen« (HA) sowie Belegabteilungen (B) |
| > | Aufgabenschwerpunkte (Besondere Einrichtungen) |
| > | Ausbildungsstätten (§ 2 Nr. 1 a KHG) |
| > | Außenanlagen (z. B. Hubschrauberlandeplatz) |
| Vergütungsregelungen | ||
| a) | DRG-Vergütungssystem (KHEntgG) | |
| > | Basisfallwert, CMI (Case-Mix-Index), Tagesbezogene Entgelte (§ 6 KHEntgG) | |
| > | Zusatzentgelte (Anlage 2 und 5 FPV) | |
| > | Nicht mit dem Fallpauschalen-Katalog vergütete Leistungen (Anlage 3 FPV) | |
| > | Zusatzentgelte nach § 6 Abs. 1 KHEntgG (Anlage 4 und 6 FPV) | |
| b) | Tagesgleiche Pflegesätze (BPflV) | |
| > | Vollstationäre/teilstationäre Basispflegesätze | |
| > | Abteilungspflegesätze (vollstationär/teilstationär) | |
1. Erfassungsgrundlagen
Der erfasste Krankenhausbereich ergibt sich aus der krankenhausrelevanten Vorschrift des SGB V.
§ 108 SGB V bestimmt:
»Die Krankenkassen dürfen Krankenhausbehandlung nur durch folgende Krankenhäuser (zugelassene Krankenhäuser) erbringen lassen:
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Hochschulkliniken im Sinne des Hochschulbauförderungsgesetzes, |
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Krankenhäuser, die in den Krankenhausplan eines Landes aufgenommen sind (Plankrankenhäuser), oder |
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Krankenhäuser, die einen Versorgungsauftrag mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Verbänden der Ersatzkassen abgeschlossen haben.« |
Als gesetzliche Krankenkassen gelten Allgemeine Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen, die See-Krankenkasse, Landwirtschaftliche Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See als Träger der knappschaftlichen Krankenversicherung (Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See), Ersatzkassen.
Sachlich zusammenhängende Gesetze (Kurztitel):
1. Krankenhausfinanzierungsgesetz – KHG
2. Krankenhausentgeltgesetz – KHEntgG
3. Bundespflegesatzverordnung – BPflV
4. Sozialgesetzbuch – SGB
2. Individuelle Leistungsbeschreibung
Grundlage für die Leistungsbeschreibung des einzelnen Krankenhauses ist die jeweilige Vorgabe aus dem im Zuge seiner laufenden Fortschreibung zeitlich geltenden Krankenhausplan des Landes. Nach § 6 KHG stellen die Länder Krankenhauspläne auf; näheres bestimmt das Landesrecht.
3. Entgeltregelungen der Krankenhausleistungen
Für die Vergütung der allgemeinen Krankenhausleistungen gilt ein pauschalierendes Entgeltsystem (§ 17 b KHG). Ab 2003 ist bundesweit das DRG-Vergütungssystem eingeführt worden.
Das DRG-Vergütungssystem gilt nach § 17 b Abs. 1 Satz 1 zweiter Halbsatz (KHG), nicht für die Leistungen der in § 1 Abs. 2 der Psychiatrie-Personalverordnung (Psych-PV) genannten Einrichtungen
| Psychiatrische Krankenhäuser | |
| Selbstständige, gebietsärztlich geleitete psychiatrische Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern soweit auf sie das KHG und die BPflV Anwendung finden |
und der Einrichtungen für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin.
Die vollstationären und teilstationären Leistungen dieser Krankenhäuser oder Krankenhausabteilungen werden mit Abteilungspflegesätzen, einem Basispflegesatz und entsprechenden teilstationären Pflegesätzen vergütet (§§ 1, 13 BPflV).

